Das „PM-Dilemma“.
Florian ist Produktmanager in der lokalen Niederlassung eines internationalen Konzerns und für das Schlüsselprodukt zuständig, das 75% des Umsatzes erzielt. Seit Monaten arbeitet er 60 Wochenstunden und mehr, besonders vor den Tagungen der Vertriebsteams legt er regelmäßig Nachtschichten ein, um das Arbeitspensum bewältigen zu können. Wenn die 5 Verkaufsleiter ins Büro kommen, laden sie ihre guten Ideen auf Florian ab, er möchte den Vertrieb bestmöglich unterstützen und kann nicht nein sagen. Sein Vorgesetzter, Marketing- und Vertriebsleiter, delegiert auch fast die gesamte strategische Arbeit und die Businessplanung an Florian. Obwohl Florian für seinen Job brennt, spürt er, dass er bald nicht mehr kann. Er fühlt sich, als ob er, in einem auf den Kopf gestellten Organigramm in der untersten Box platziert, der Sklave der gesamten Organisation wäre.